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Steu­er­li­che Maßnahmen

19.10.20 – 10:00 Uhr

Zwei­tes Coro­na-Steu­er­hil­fe­ge­setz

Das Zwei­te Coro­na-Steu­er­hil­fe­ge­setz wur­de am 29. Juni 2020 von Bun­des­tag und Bun­des­rat verabschiedet.

Wir infor­mie­ren Sie im Fol­gen­den über die wesent­li­chen Aktua­li­sie­run­gen (Gesetz zur Ände­rung des COVID-19-Insol­venz­aus­set­zungs­ge­set­zes; BR-Druck­sa­che 542/20 (Beschluss) vom 18. Sep­tem­ber 2020; BT-Druck­sa­chen 19/22178 und 19/22593 vom 8. und 16. Sep­tem­ber 2020 Zur Über­brü­ckungs­hil­fe Pres­se­mit­tei­lung BMF Nr. 21 vom 18. Sep­tem­ber 2020; www.bundesfinanzministerium.de)

 

Aus­zah­lung Kinderbonus

  • 200 € im September
  • 100 € im Oktober

 

Inno­va­ti­ons­prä­mie für Elektroautos

Erhö­hung der För­der­sät­ze für alle Elek­tro- und Hybrid­elek­tro­fahr­zeu­ge bei Zulas­sung vom 4. Juni 2020 bis 31. Dezem­ber 2021 auf

  • 9.000 € für rei­ne Elek­tro­au­tos bis Net­to­lis­ten­preis   40.000 €
  • 7.500 € für rei­ne Elek­tro­au­tos bis Net­to­lis­ten­preis   65.000 €
  • 6.750 Plug ‑In-Hybri­de bis Net­to­lis­ten­preis   40.000 €
  • 5.625 Plug ‑In-Hybri­de bis Net­to­lis­ten­preis   65.000 €

zu 2/3 als Zuschuss der Bun­des­re­gie­rung und
zu 1/3 als Preis­nach­lass des Herstellers.

Kei­ne För­de­rung bei Net­to­lis­ten­preis über   65.000 €

Antrag­stel­lung aus­schließ­lich online beim Bun­des­amt für Wirt­schaft und Aus­fuhr­kon­trol­le BAFA.

Unter­stüt­zung von Ausbildungsbetrieben

4 Instru­men­te:

1  Aus­bil­dungs­prä­mie 2.000 € pro neu­em Aus­bil­dungs­ver­trag, wenn die Zahl der Aus­bil­dungs­plät­ze 2020 nicht ver­rin­gert wird.
2  Aus­bil­dungs­prä­mie plus 3.000 € soweit mehr aus­ge­bil­det wird, als im Schnitt der 3 Vor­jah­re.
3  Über­nah­me­prä­mie 3.000 € pro Aus­bil­dungs­ver­trag.
4  Zuschuss zur Aus­bil­dungs­ver­gü­tung.

zu 1 und 2
Aus­bil­dungs­prä­mie und Aus­bil­dungs­prä­mie plus

wer­den gewährt

  • für jeden neu geschlos­se­nen Aus­bil­dungs­ver­trag mit Aus­bil­dungs­be­ginn vom 1. August 2020 bis 15. Febru­ar 2021,
  • jedoch nur für Betrie­be, die in erheb­li­chem Umfang von der Coro­na-Kri­se betrof­fen sind = wenigs­tens 1 Monat Kurz­ar­beit im 1. Halb­jahr 2020 oder Umsatz­rück­gang in April und Mai 2020 um min­des­tens 60 v.H. gegen­über April und Mai 2019.

zu 3
Über­nah­me­prä­mie

wird gewährt für die Über­nah­me von Aus­zu­bil­den­den im Zeit­raum August bis Dezem­ber 2020, deren Aus­bil­dung wegen Insol­venz des bis­he­ri­gen Aus­bil­dungs­be­triebs been­det wur­de, wenn

  • auch der bis­he­ri­ge Betrieb höchs­tens 249 Beschäf­tig­te hat­te und
  • die Insol­venz durch die Coro­na-Kri­se ver­ur­sacht wur­de = kei­ne wirt­schaft­li­chen Schwie­rig­kei­ten bis 31. Dezem­ber 2019 und Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens 1. April bis 31. Dezem­ber 2020

Antrag schrift­lich oder elek­tro­nisch bei der Agen­tur für Arbeit, spä­tes­tens 3 Mona­te nach Ende der Probezeit.

zu 4
Zuschuss zur Ausbildungsvergütung

Betrie­be mit Kurz­ar­beit und Arbeits­aus­fall von min­des­tens 50 v.H. kön­nen im Zeit­raum August bis Dezem­ber 2020 einen Zuschuss zur Aus­bil­dungs­ver­gü­tung in Höhe von 75 v.H. erhal­ten, wenn das Aus­bil­dungs­ver­hält­nis ohne Kurz­ar­beit fort­ge­setzt wird. Antrag­stel­lung inner­halb von 3 Mona­ten ein­zeln für jeden Monat.

För­de­run­gen wer­den nur gewährt, bis die För­der­mit­tel auf­ge­braucht sind.

Über­brü­ckungs­hil­fe für KMU

Zuschuss zu den Fix­kos­ten für

  • Unter­neh­men
  • Unter­neh­mer sind auch Solo­selb­stän­di­ge und Ver­mie­ter, wenn sie im Jahr 2019 oder im Febru­ar 2020 min­des­tens 51 v.H. der Sum­me der Ein­künf­te aus die­ser Tätig­keit erzielt haben.

Vor­aus­set­zun­gen

  • Umsatz vom 1. April bis 31. Mai 2020
    - ist gegen­über dem Umsatz im April und Mai 2019 um min­des­tens 60 v.H. zurück­ge­gan­gen oder
    - beträgt weni­ger als 1/20 des Jah­res­um­sat­zes 2019 und
  • kei­ne wirt­schaft­li­chen Schwie­rig­kei­ten am 31. Dezem­ber 2019

Höhe der Überbrückungshilfe

Abhän­gig vom Umsatz­rück­gang im För­der­mo­nat gegen­über dem Vorjahresmonat:

  • 80 v.H. der Fix­kos­ten bei Umsatz­rück­gang um über 70 v.H.
  • 50 v.H. der Fix­kos­ten bei Umsatz­rück­gang um 50 bis 70 v.H.,
  • 40 v.H. der Fix­kos­ten bei Umsatz­rück­gang um 40 bis unter 50 v.H.,
  • höchs­tens jedoch monat­lich
    3.000 Beschäf­tig­te,
    5.000 Beschäf­tig­te,
    50.000 als 10 Beschäftigten.

Per­so­nal­kos­ten pau­schal nur in Höhe von 10 v.H. der ande­ren Fix­kos­ten, z.B. Mie­te, Zin­sen, Steuerberatungskosten.

2 Pha­sen

  • För­der­mo­na­te Juni bis August 2020 = ver­län­ger­te Antrags­frist bis 30. Sep­tem­ber 2020,
  • För­der­mo­na­te Sep­tem­ber bis Dezem­ber 2020, vor­aus­sicht­lich ab Okto­ber 2020.

Über­brü­ckungs­hil­fe Pha­se 2

Vor­aus­set­zun­gen

Umsatz­rück­gang im Zeit­raum April bis August 2020

  • min­des­tens 50 v.H. in 2 zusam­men­hän­gen­den Mona­ten gegen­über den jewei­li­gen Vor­jah­res­mo­na­ten oder
  • min­des­tens 30 v.H. im gesam­ten 5‑Monatszeitraum gegen­über April bis August 2019.

Bis­lang kei­ne Aus­sa­ge des BMF zu den übri­gen Antrags­vor­aus­set­zun­gen
= Aus­schluss von Unter­neh­men mit wirt­schaft­li­chen Schwie­rig­kei­ten bereits Ende 2019 und Grö­ßen­merk­ma­le blei­ben vor­aus­sicht­lich unverändert.

Höhe der Über­brü­ckungs­hil­fe in Pha­se 2

Anstieg auf

  • 90 v.H. der Fix­kos­ten bei Umsatz­rück­gang um über 70 v.H.,
  • 60 v.H. der Fix­kos­ten bei Umsatz­rück­gang um 50 bis 70 v.H.,
  • 40 v.H. der Fix­kos­ten bei Umsatz­rück­gang um 30 bis unter 50 v.H.
  • Höchst­gren­ze 50.000 jedoch Weg­fall der Decke­lung auf 3.000 oder 5.000 für Unter­neh­men bis 5 oder 10 Beschäftigte.

Pau­scha­ler Ansatz von Per­so­nal­kos­ten steigt von 10 v.H. auf 20 v.H. der ande­ren Fixkosten.

 

Antrag­stel­lung in Pha­se 2

Wie in Pha­se 1 = aus­schließ­lich elek­tro­nisch durch Steu­er­be­ra­ter, Wirt­schafts­prü­fer, ver­ei­dig­te Buch­prü­fer und Rechts­an­wäl­te, jedoch soll künf­tig bei der Schluss­ab­rech­nung eine Auf­sto­ckung eben­so mög­lich sein wie eine Rückzahlungsverpflichtung.

Antrag­stel­lung vor­aus­sicht­lich ab Okto­ber 2020.

Aus­set­zung der Insolvenzantragspflicht

Aus­set­zung galt zunächst bis 30. Sep­tem­ber 2020 mit Ver­län­ge­rungs­mög­lich­keit bis 31. März 2021 durch das Bundesjustizministerium.

Ver­ab­schie­dung des Geset­zes durch den Bun­des­tag am 17. Sep­tem­ber, Zustim­mung des Bun­des­rats am 18. Sep­tem­ber 2020

= Insol­venz­an­trags­pflicht

  • bei Zah­lungs­un­fä­hig­keit ab 1. Okto­ber 2020
  • bei Über­schul­dung erst ab 1. Janu­ar 2021

29.06.20 – 17:00 Uhr

Coro­na-Steu­er­hil­fe­ge­setz: Absen­kung USt-Satz auf 16 v.H. oder 5 v.H

Der Bun­des­rat hat mit heu­ti­gem Datum dem Ent­wurf zum Zwei­ten Coro­na-Steu­er­hil­fe­ge­setz vom 12. Juni 2020 zuge­stimmt. Die wesent­li­chen Ände­run­gen zur Umsatz­steu­er haben wir Ihnen nach­fol­gend zusammengefasst.

1. Absen­kung USt-Satz auf 16 v.H. oder 5 v.H.

Für alle Leis­tun­gen, die ab 1. Juli bis 31. Dezem­ber 2020 aus­ge­führt werden.

Für die Höhe des Steu­er­sat­zes spielt es kei­ne Rol­le
· wann der Ver­trag abge­schlos­sen wur­de,
· wann die Rech­nung erstellt wur­de,
· wann bezahlt wird und
· ob Soll- oder Ist­be­steue­rung gilt.

Bei­spiel:

Lie­fe­rung einer Maschi­ne im Juni 2020
Rech­nung vom 10. Juli 2020.
Zah­lung am 14. August 2020.

Aus­füh­rung der Leis­tung vor dem 1. Juli 2020
= 19 v.H. Umsatzsteuer.

Zu erklä­ren
· bei Soll­be­steue­rung in der Vor­anmel­dung Juni 2020,
· bei Ist­be­steue­rung in der Vor­anmel­dung August 2020.

2. Wann wer­den Leis­tun­gen aus­ge­führt?
· Lie­fe­run­gen mit Ver­schaf­fung der Ver­fü­gungs­macht,
z.B. beweg­te Lie­fe­run­gen mit Beginn der Beför­de­rung
oder Ver­sen­dung und Grund­stücks­lie­fe­run­gen mit Über­gang von Besitz, Gefahr, Nut­zun­gen und Las­ten.
· Werk­lie­fe­run­gen im Bau­ge­wer­be und Mon­ta­ge­lie­fe­run­gen mit Abnah­me durch den Auf­trag­ge­ber.
· Sons­ti­ge Leis­tun­gen mit Been­di­gung
· Werk­leis­tun­gen mit Fer­tig­stel­lung, z.B. Repa­ra­tu­ren
· Dau­er­leis­tun­gen, z.B. Ver­mie­tung oder War­tung, mit Been­di­gung der Leistung

Wird vor­her abge­rech­net, ent­ste­hen selb­stän­di­ge Teil­leis­tun­gen,
d.h. es kommt auf den Abrech­nungs­zeit­raum an.
Bei­spie­le
• Monat­li­che Mie­te: 19 v.H. für Juni 2020, 16 v.H. für Juli 2020.
Wird kei­ne Miet­rech­nung erstellt, muss der Miet­ver­trag geän­dert wer­den, sonst liegt ein unrich­ti­ger Steu­er­aus­weis vor.

• War­tungs­ver­trag vom 1. Janu­ar bis 31. Dezem­ber 2020
16 v.H. USt, wenn nur eine Abrech­nung erstellt wird.
19 v.H. für das 1. Halb­jahr und 16 v.H. für das 2. Halb­jahr, wenn monat­lich oder quar­tals­wei­se abge­rech­net wird.

3. Bei­spiel
Ein Bau­un­ter­neh­mer errich­tet einen Neu­bau auf dem Grund­stück eines Pri­vat­manns zu einem Fest­preis
· Bei Abnah­me bis 30. Juni 2020 ent­steht 19/119 von 300.000 € = 47.899 € USt
· Erfolgt die Abnah­me erst im Juli 2020, beträgt die USt ledig­lich 16/119 von 300.000 € = 41.739 € USt
· = 6.160 € Mehr-Ertrag

4. Müs­sen auf­grund der Steu­er­satz­sen­kung die Preis­ver­ein­ba­run­gen in lang­fris­ti­gen Ver­trä­gen ange­passt wer­den?
Anpas­sungs­pflicht kann sich erge­ben
· auf­grund einer Ver­trags­klau­sel,
z.B. im Werk­ver­trag über die Errich­tung eines Gebäu­des. Anpas­sungs­klau­seln in den AGB sind unwirk­sam, wenn die Leis­tung an einen Pri­vat­mann inner­halb von 4 Mona­ten erfol­gen soll.
· aus § 29 UStG, wenn der Ver­trag nicht spä­ter als 4 Mona­te vor der Steu­er­satz­än­de­rung geschlos­sen wur­de = bis 29. Febru­ar 2020.
Jedoch kei­ne Anpas­sungs­pflicht, wenn eine Anpas­sung im Ver­trag aus­drück­lich aus­ge­schlos­sen wur­de = Festpreisklausel.

5. Umsatz­steu­er auf Anzah­lun­gen
Ent­steht bereits mit Ver­ein­nah­mung = bei Ver­ein­nah­mung vor Inkraft­tre­ten der Steu­er­satz­sen­kung noch mit 19 oder 7 v.H.

Nach dem Ent­wurf eines BMF-Schrei­bens kön­nen Rech­nun­gen für Leis­tun­gen, die vom 1. Juli bis 31. Dezem­ber 2020 aus­ge­führt wer­den, auch schon vor dem 1. Juli mit 16 v.H. oder 5 v.H. USt aus­ge­stellt wer­den (www.bundesfinanzministerium.de).

Die Höhe des Steu­er­sat­zes auf der Schluss­rech­nung hängt vom Zeit­punkt der Aus­füh­rung der Leis­tung ab.
Wird die Leis­tung im 2. Halb­jahr 2020 aus­ge­führt, ent­steht 16 v.H. oder 5 v.H. USt auf das gesam­te Ent­gelt.
Die zu hohe Umsatz­steu­er auf die Anzah­lun­gen wird im Vor­anmel­dungs­zeit­raum der Aus­füh­rung berichtigt.

Bei­spiel
Klemp­ner­meis­ter führt Sani­tär­in­stal­la­tio­nen in einem Neu­bau aus. Er erhält im Febru­ar 2020 eine Anzah­lung über 59.500 €.
Fer­tig­stel­lung und Abnah­me im August 2020
Schluss­rech­nung über 80.000 € netto.

Die Anzah­lung wur­de mit 19 v.H. ver­steu­ert
= USt mit (19/119 von 59.500 =) 9.500 €.

Die Leis­tung wird mit Abnah­me im August 2020 erbracht
= 16 v.H. USt auf das gesam­te Entgelt.

Schluss­rech­nung

Sani­tär­in­stal­la­ti­on 80.000
+ 16 v.H. Umsatz­steu­er 12.800

Sum­me 92.800
./. Anzah­lung Febru­ar 2020 50.000
+ 19 v.H. Umsatz­steu­er 9.500 59.500

Rest­zah­lung 33.300

In der Vor­anmel­dung August 2020 sind (12.800 ./. 9.500 = ) 3.300 € USt zu erklären.

Vor­aus­rech­nun­gen = ohne Schluss­rech­nung mit 19 v.H. oder 7 v.H. USt
über Leis­tun­gen, die vom 1. Juli bis 31. Dezem­ber 2020 aus­ge­führt wer­den, müs­sen nach dem Ent­wurf des BMF-Schrei­bens geän­dert werden.

29.06.20 – 17:00 Uhr

Coro­na-Steu­er­hil­fe­ge­setz: Ände­run­gen zur Umsatz­steu­er für Gastronomiebetriebe

Mit dem Coro­na-Steu­er­hil­fe­ge­setz; BR-Druck­sa­che 290/20 vom 29. Mai 2020; am 5. Juni 2020 im Bun­des­rat beschlos­sen, sind umfang­rei­che Ände­run­gen zur Umsatz­steu­er für Gas­tro­no­mie­be­trie­be ein­ge­tre­ten. Wir haben Ihnen nach­fol­gend die wesent­li­chen Eck­punk­te zusam­men­ge­stellt.
In die­sem Zusam­men­hang ver­wei­se wir auch auf unser Rund­schrei­ben zum Zwei­ten Coro­na-Steu­er­hil­fe­ge­setz: Absen­kung USt-Satz auf 16 v.H. oder 5 v.H.

1. Ermä­ßig­ter Umsatz­steu­er­satz in Gast­stät­ten?
Ermä­ßig­ter Steu­er­satz für Restau­rant- und Ver­pfle­gungs­dienst­leis­tun­gen vom 1. Juli 2020 bis 30. Juni 2021 mit Aus­nah­me der Abga­be von Geträn­ken
· 5 v.H. für Spei­sen, 16 v.H. für Geträn­ke vom 1. Juli bis 31. Dezem­ber 2020,
· 7 v.H. für Spei­sen, 19 v.H. für Geträn­ke vom 1. Janu­ar bis 30. Juni 2021,
· 19 v.H. für Spei­sen und Geträn­ke ab 1. Juli 2021.

2. Restau­rant- und Ver­pfle­gungs­dienst­leis­tun­gen?
Erbrin­gen neben Gast­stät­ten auch ande­re Unter­neh­mer, bei denen beim Ver­kauf von Spei­sen schäd­li­che Dienst­leis­tun­gen über­wie­gen.
z.B. Par­ty­ser­vice, der neben den Spei­sen auch Per­so­nal oder Mehr­weg­ge­schirr für ein Buf­fet stellt, Imbiss­bu­den, Bäcke­rei­en, Metz­ge­rei­en mit Sitz­ge­le­gen­hei­ten, soweit die Spei­sen vor Ort ver­zehrt werden.

Erkennt­nis
Die Abgren­zung Lie­fe­rung oder sons­ti­ge Leis­tung beim Ver­kauf von Spei­sen spielt vom 1. Juli 2020 bis 30. Juni 2021 kei­ne Rol­le mehr.
Abzu­gren­zen ist jedoch die Abga­be von Spei­sen mit 5 oder 7 v.H von der Abga­be von Geträn­ken mit 16 oder 19 v.H.

3. Steu­er­erspar­nis durch das Gestal­tungs­mo­dell Geträn­ke als Zuga­be zu den Spei­sen?
Nein. Wird ein Gesamt­preis für Spei­sen und Geträn­ke ver­langt, muss das Ent­gelt auf­ge­teilt werden.

4. Ver­kauf von Restau­rant­gut­schei­nen?
Restau­rant­gut­schei­ne sind bis­her in der Regel Ein­zweck­gut­schei­ne, weil die Höhe der Umsatz­steu­er bereits beim Ver­kauf fest­steht
= USt ent­steht bei Aus­ga­be des Gut­scheins.
Wegen des ermä­ßig­ten Steu­er­sat­zes für Spei­sen hängt die Höhe der USt ab 1. Juli 2020 davon ab,
wann der Gut­schein ein­ge­löst wird und wie­viel Geträn­ke der Gast bestellt = Höhe der USt steht nicht fest = Mehr­zweck­gut­schein
= USt ent­steht u.E. erst bei Ein­lö­sung des Gutscheins.

5. Ver­pfle­gungs­leis­tun­gen im Hotel?
Früh­stück, Halb- oder Voll­pen­si­on unter­lie­gen ab 1. Juli 2020 dem ermä­ßig­ten Steu­er­satz wie die Beher­ber­gungs­leis­tung.
Nur die übri­gen Leis­tun­gen des Hotels wie Über­las­sung von Park­plät­zen, Benut­zung der Sau­na, Abga­be von Geträn­ken zum Früh­stück usw. unter­lie­gen wei­ter­hin dem Regel­steu­er­satz
= Busi­ness Packa­ge mit 20 v.H. des Gesamt­ent­gelts ist zu hoch.

23.03.20 – 14:45 Uhr

Antrag auf Erstat­tung der Umsatzsteuersondervorauszahlung

Das Saar­land zahlt auf Antrag die bereits geleis­te­te Umsatz­steu­er-Son­der­vor­aus­zah­lung an Unter­neh­men wie­der zurück.
Die Son­der­vor­aus­zah­lun­gen dient grund­sätz­lich als Kau­ti­on für die ver­län­ger­te Abga­be­frist der Umsatz­steu­er­vor­anmel­dung um einen Monat und wird am Ende des Besteue­rungs­zeit­rau­mes im Dezem­ber wie­der in Abzug gebracht. Umsatz­steu­er-Son­der­vor­aus­zah­lung betref­fen aus­schließ­lich die­je­ni­gen Steu­er­pflich­ti­gen, die zur monat­li­chen Anmel­dung der Umsatz­steu­er verpflichtet.

Bit­te tei­len Sie uns kurz mit, ob wir einen Antrag auf Erstat­tung stel­len sol­len. Bei den Man­dan­ten, für die wir bereits Stun­dungs­an­trä­ge gestellt haben, wer­den wir auto­ma­tisch einen Antrag stellen.

19.03.20 – 12:00 Uhr

Erleich­te­rung zur Stun­dung für Steuerzahlungen

Im Rah­men der Finan­zie­rungs­hil­fen hat das Finanz­mi­nis­te­ri­um umfang­rei­che Erleich­te­run­gen zur Stun­dung von Steu­er­zah­lun­gen (als auch Zah­lun­gen von Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­gen) zugesagt.

Davon betrof­fen sind Steu­ernach­zah­lun­gen als auch Steu­ervor­aus­zah­lun­gen. Der Stun­dungs­zeit­raum beträgt zunächst 3 Mona­te.

Bit­te tei­len Sie uns mit, wenn wir für die fäl­li­gen Steu­er­be­trä­ge ent­spre­chen­de Stun­dungs­an­trä­ge stel­len sol­len.
Sofern ein Last­schrift­ein­zug der Finanz­kas­se vor­liegt, kann es auf­grund der Fül­le von Anträ­gen pas­sie­ren, dass trotz Stun­dungs­an­trag
die Beträ­ge ein­ge­zo­gen wer­den. In die­sem Fal­le hilft zur Auf­recht­erhal­tung des Stun­dungs­an­tra­ges nur, dem Last­schrift­ein­zug zu wider­spre­chen.
Aller­dings erlöscht damit auch der Last­schrift­ein­zug für die fol­gen­den Zeit­räu­me, so dass für zukünf­ti­ge Last­schrif­ten eine neue Ermäch­ti­gung
erteilt wer­den müsste.

Sofern ein höhe­rer Liqui­di­täts­be­darf besteht, kön­nen wei­te­re Liqui­di­täts­hil­fen bei der KfW mit 80%iger Haf­tungs­frei­stel­lung bean­tragt werden.

Bit­te spre­chen Sie uns recht­zei­tig an, wenn bei ihnen ein Liqui­di­täts­be­darf ent­steht, der über das Pro­gramm abge­deckt wer­den soll.

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Bei wei­te­ren Fra­gen rich­ten Sie sich direkt an uns:

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Bir­git Simon & Nor­man Schwarz
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